print
project

Customizing
[1] Customizing von
kaufmännischen Komplettlösungen (ERP Systemen)
[2] Darauf kommt es bei Komplettpaketen an
[3] Durchführung des Customizings
[4] Customizing bei der Einführung eines
ERP Systems am Beispiel von SAP R/3
[5] Customizing in der
Benutzerumgebung am Beispiel von SAP R/3
[6] Probleme des Customizings
[7] Literaturquellen

[1] Customizing von kaufmännischen Komplettlösungen (ERP Systemen)


Unter dem Begriff Customizing wird die Adaption eines ERP-Systems auf spezielle Anforderungen und Bedürfnisse eines Unternehmens subsumiert. Aber auch Modifikation und Ausbau bestehender Softwaresystemstrukturen, sowie Einbindung neuer Anwendungsmodule und Releases in bestehende Systemstrukturen fallen unter Customizing.

In einem Komplettpaket (Standardsoftware), wie beispielsweise einem ERP System, spiegeln sich die Wünsche und Erfahrungen unzähliger Unternehmen wieder. Mit dem Erwerb von Standardsoftware wird auch viel betriebswirtschaftliche Kompetenz in eine Unternehmung miteingekauft. Dieses Wissen entscheidet auch über die mögliche künftige Entwicklung einer erworbenen Software. Betriebliche und gesetzliche Rahmenbedingungen können in einem dafür konzipierten Softwarepaket eingebracht werden. (vgl. Gronau 1999, S. 289 f.)

[zurück zur letzten Seite] [zurück nach oben]

[2] Darauf kommt es bei Komplettpaketen an

Eine Komplettlösung muss alle betrieblichen Anforderungen exakt aufgreifen, sodass man „ein Leben lang“ mit der gleichen Software arbeiten kann. Dazu müssen jedoch die eigenen Arbeitsgebiete und Geschäftsprozesse hinreichend bekannt sein. Eine kurze, aber dennoch intensive Unternehmensanalyse ist dabei hilfreich, wobei man unter anderem auf mögliche Verbesserungspotentiale achten sollte. Da mit dem betrieblichen Wachstum auch die Anforderungen an die Software wachsen, sollte die Software auf derartige strategische Entscheidungen vorbereitet sein.

Ein besonderes Kennzeichen ist die Integration angrenzender Anwendungen wie zB. Microsoft Office. Ohne eine vorherige Zwischenspeicherung der Daten können Geschäftszahlen ohne Probleme an Excel weitergegeben werden oder via Outlook können Rechnungen im PDF-Format verschickt werden. (vgl. Lorenz 2005, S. 19)

[zurück zur letzten Seite] [zurück nach oben]

[3] Durchführung des Customizings

Kaufmännische Komplettpakete versprechen zumindest in Sachen Verwaltung eine starke Entlastung. So verschieden die Anforderungen der Anwender sind, so unterschiedlich sind auch die Lösungen.

Es ist daher im Zuge des Customizing notwendig, das Komplettpaket auf die individuellen Anforderungen im Unternehmen anzupassen. Folgende Punkte sollen dabei helfen diesen Prozess zu unterstützen:

  1. Erstellung einer professionellen Analyse der Geschäftsprozesse und Unternehmensanforderungen
  2. Erstellung eines Anforderungsprofils. Viele Komplettpakete decken mit Programmmodulen zu Auftragsbearbeitung, Warenwirtschaft, Buchhaltung sowie Lohn und Gehalt viele kaufmännischen Aufgabengebiete ab. Oft können aber Unternehmen auch noch weitere Anforderungen stellen, die erst integriert werden müssen.
  3. Vergleich des zu nutzenden ERP Systems mit den Anforderungsprofil. Der Abgleich zwischen dem Anforderungsprofil des Unternehmens und dem Leistungsspektrum der Software soll die Divergenzen und noch anzupassenden Module klarstellen.
  4. Anpassung des Systems an die Erfordernisse des Unternehmens (Customizing). Dazu sollte speziell geschultes Personal eingesetzt werden, welches sich auch mit den verschiedenen Abteilungen und deren Erfordernissen berät. In dieser Phase können viele Probleme auftreten weshalb auch ein guter Kundenservice seitens des Herstellers erforderlich ist.
  5. Neuerlicher Vergleich mit dem Anforderungsprofil, um zu prüfen, ob auch alle gesetzten Ziele erreicht wurden.
    (vgl. Lorenz 2005, S. 18 f.)

[zurück zur letzten Seite] [zurück nach oben]

[4] Customizing bei der Einführung eines ERP Systems am Beispiel von SAP R/3


Im folgenden wird der Customizing-Prozess bei der Einführung eines ERP Systems in einem Unternehmen und im Bereich wichtiger Systemeinstellungen erläutert.
(vgl. SAP -Bibliothek - R/3 Customizing bei der Systemeinführung)

Bei der Einführung eines ERP Systems in einem Unternehmen und bei der späteren Wartung durch die Administratoren ist es erforderlich, eine Vielzahl von Einstellungen vorzunehmen, um den Benutzern die Arbeit mit dem System zu ermöglichen bzw. um unternehmensspezifische Gegebenheiten im System abzubilden. Im Folgenden werden die wichtigsten Einstellungen erklärt die bei der Einführung eines Systems am Beispiel SAP R/3 erforderlich sind. Es werden dabei nur exemplarisch wichtige Einstellungen und deren Funktionsweise erwähnt, für die genaue Durchführung bzw. alle mögl. Einstellungsmöglichkeiten in SAP R/3 wird auf die SAP Hilfe verwiesen: R/3 Customizing Einführungsleitfaden

  1. Allgemeine Einstellungen

    Nachdem ein ERP System in einem Unternehmen eingeführt wurde, ist es zuallererst notwendig, dass die für das System verantwortlichen (Systemadministratoren) wichtige Grundlegende Einstellungen vornehmen um den Einsatz des Systems vorzubereiten.
    Folgendes sind Grundlegende Einstellungen in SAP R/3:

    1. Ländereinstellungen

      Alle Länder mit denen das Unternehmen Geschäftsbeziehungen unterhält müssen in SAP aufgenommen werden, damit das System später mit den Länderspezifischen Gegebenheiten arbeiten kann.
      (mit Hilfe sog. Länderschlüssel)
      Für jedes Land müssen dabei verschiedenste Angaben gemacht werden, in SAP R/3 sind das unter anderem folgende:
       
      - allgemeine Daten über das Land
      - dessen Außenhandelseigenschaften
      - Bankdaten
      - postalische Daten
      - Steuerdaten
      - verschiedene Regionen innerhalb des Lands
      (z.B.: Bundesländer)
      - Ländervorwahl für Kommunikationsdienste
      (Telefon, Telefax, etc.)

      Das System speichert diese Einstellungen und verwendet sie je nach Gegebenheit. Werden bspw. Waren aus dem Ausland bestellt, können so die ausländischen Verkehrssteuern direkt berechnet werden.

    2. Währungen

      Um verschiedene Währungen die bei Geschäftsfällen auftreten verwalten zu können, verwendet SAP eine Währungstabelle. In ihr werden alle verwendeten Währungen gespeichert, deren Wechselkurse untereinander, die Anzahl der Dezimalstellen und Rundungsregeln. Für einen Buchungskreis kann ebenfalls jeweils eine spezifische Währung definiert werden.

    3. Kalender

      Ein weiteres wichtiges Element bei der Anpassung von SAP ist das Kalendersystem. Es existieren ein Feiertagskalender und ein Fabrikkalender mit deren Hilfe die Arbeitstage und Feiertage festgelegt werden können. Ein Fabrikkalender kann jeweils einem Werk zugewiesen werden. Diese Kalendarien können dann jeweils in verschiedenen Branchen bspw. der Personalwirtschaft verwendet werden.

    4. Globale Feldwerte und Eigenschaften

      Um den Nutzern des Systems die Eingabe von Standartwerten (Werte die für eine bestimmte Branche oder Abteilung immer gleich sind) in die Eingabemaske zu ersparen, können in SAP Globale Feldwerte definiert werden bzw. deren Verhaltenseigenschaften definiert werden. Beispielsweise können Felder als Mussfelder deklariert werden, Felder aus der Eingabemaske der Benutzer ausgeblendet werden oder fixe Feldwerte vorgegeben werden, die dann entweder durch den Benutzer verändert werden können oder nicht. Zusätzlich können aber auch ganze Menüfunktionen für bestimmte Benutzer ausgeblendet werden. Diese Vorgaben sollen helfen die Transaktionen bzw. die Navigation für die Benutzer zu erleichtern.

  2. Systemeinstellungen

    Vor dem Einsatz von SAP ist es darüber hinaus erforderlich, verschiedene Systemeinstellungen vorzunehmen, um die Computersysteme auf den Einsatz von SAP oder dessen Frontend vorzubereiten. Beispiele sind Einstellungen für bereits laufende Systemdienste, aber auch Einstellungen für die Systemadministration wie bspw. die Aufzeichnung von Änderungen oder Anpassung des Einstiegsmenüs. Genauere Informationen finden sich in der SAP Hilfe.

  3. Systemübergreifende Einstellungen

    Da ein ERP System mit verschiedenen Anwendungen und Schnittstellen kommuniziert, ist es erforderlich für den reibungslosen Ablauf verschiedene Systemübergreifende Einstellungen vorzunehmen.

    1. Meldungen

      Es ist möglich Einstellungen vorzunehmen, wie das System Meldungen verarbeitet. In SAP R/3 gibt es bspw. verschiedenste Arten von Meldungen (Warnungen, Hinweise, Fehlermeldungen udgl.) für die eingestellt werden kann, welche Informationen der Nutzer bei der Meldung erhält oder ob die Meldung weiterverarbeitet werden soll. (bspw. Senden der Meldung an einen Systemadministrator, Benachrichtigung von Personen, Speichern der Meldung in einer Log-Datei udgl.) So kann gewährleistet werden das bei Fehlern die im System auftreten eine Fehlerbehebung leichter durchgeführt werden kann.

    2. Dokumentenverwaltung

      Damit SAP R/3 mit Dokumentenverwaltungssystemen zusammenarbeiten kann ist es erforderlich, verschiedene Einstellungen in SAP vorzunehmen. So muss beispielsweise festgelegt werden, auf welchen Datenträgern Informationen gespeichert werden können oder wie und ob Dokumente verteilt werden sollen.

    3. Bankenverzeichnis

      Im Bankenverzeichnis können Bankdaten eingegeben werden mit denen das System in späterer Folge arbeiten kann.

    4. SAP-Geschäftspartner

      Um es dem SAP System zu ermöglichen, mit anderen SAP Systemen von Lieferanten oder Kunden zusammenzuarbeiten und so automatisch Bestellungen oder Lieferungen in das System zu übernehmen, kann SAP so konfiguriert werden das es mit den SAP Systemen der Geschäftspartner zusammenarbeitet. Für diesen Vorgang ist eine Vielzahl von Einstellungen nötig, ist aber die Verschmelzung der SAP Systeme durchgeführt ergibt sich für alle Parteien ein hoher Nutzen aufgrund des lückenlosen Datenaustausch und der engen Kooperation.

    Neben diesen Einstellungen ist natürlich noch eine Vielzahl weiterer Einstellungen notwendig. Die Einstellungen können sehr komplex sein und sich je nach Gegebenheiten des Unternehmens stark unterscheiden und werden im Normalfall von Systemadministratoren durchgeführt.

  4. Abbilden der Unternehmensstruktur

    Bei der Einführung eines ERP Systems in einem Unternehmen (hier am Beispiel von SAP R/3) ist es im Regelfall erforderlich die Organisationsstruktur des Unternehmens im ERP System abzubilden. Das bedeutet, zur Einführung des Systems müssen die verschiedenen Organisationseinheiten wie bspw. Rechnungswesen, Logistik udgl. im System abgebildet werden und Einstellungen vorgenommen werden um die Abbildungen so nahe wie möglich an die realen Gegebenheiten des Unternehmens heranzuführen.
    (vgl. SAP - Bibliothek - R/3 Customizing - Unternehmensstruktur)

    Zur Abbildung ist es erforderlich, die Aufbau- bzw. Ablauforganisation des Unternehmens zu bestimmen und mit der Struktur des ERP-Systems abzugleichen. Im Normalfall, wie bei SAP R/3, stehen dafür bereits verschiedene Organisationselemente exemplarisch zur Verfügung, wie Elemente für das Rechnungswesen, für die Personalwirtschaft udgl. die alle an die Gegebenheiten angepasst werden müssen. Sollten Elemente die für das Unternehmen erforderlich sind nicht vorhanden sein müssen sie neu angelegt werden.

    Grundsätzlich ist es für jedes Organisationselement erforderlich eine Definition und eine Zuordnung durchzuführen. In der Definition werden wichtige Eigenschaften für ein Organisationselement festgelegt wie bspw. in der Materialwirtschaft welche Lagerorte es gibt, deren Bezeichnung und Adresse. Je nach Organisationselement können die Einstellungen natürlich sehr umfassend sein und in Rücksprache mit den Erfordernissen der Abteilungen durchgeführt werden. In der Zuordnung wiederum werden die Organisationselemente miteinander verknüpft, so wird beispielsweise der Einkaufsorganisation das Werk zugeordnet wofür sie tätig ist.

    Neben den typischen Organisationselementen die Abteilungen in einem Unternehmen ähnlich sind, gibt es auch Elemente die zur Erfassung bestimmter sonstiger Informationen bestimmt sind. Beispiele sind das R/3 Immobilienelement wo Informationen zu Gebäuden, Vermietung, Gebäudeverwaltung udgl. erfasst werden können oder das Veranstaltungsmanagement wo Veranstaltungen für Aus- und Weiterbildung udgl. verwaltet werden können.

[zurück zur letzten Seite] [zurück nach oben]

[5] Customizing in der Benutzerumgebung am Beispiel von SAP R/3


Folgend wird Costumizing zur Anpassung individueller Einstellungen für die Benutzerumgebung (GUI) erläutert.
(vgl. SAP -Bibliothek – R/3 Konfiguration des GUI)

Neben der Vornahme von wichtigen Systemeinstellungen wie bspw. individuelle Einstellungen für bestimmte Abteilungen und das Abbilden der Unternehmensstruktur, bedeutet Costumizing auch die Vornahme von Einstellungen für Benutzer, um ihnen das Arbeiten mit ERP Systemen (hier am Beispiel SAP R/3) zu erleichtern. ERP Systeme bieten im Regelfall verschiedenste Möglichkeiten um die Anwendungsoberfläche der Benutzer auf ihre individuellen Bedürfnisse einzustellen und ihnen das Arbeiten mit dem System zu erleichtern. Im Folgenden befinden sich Beispielhafte Aufzählungen von verschiedenen Möglichkeiten der Anpassung am Beispiel von SAP R/3:

    1. Designs

      Verschiedene ERP Systeme stellen unter anderen die Möglichkeit, das komplette Benutzerinterface eines Anwenders unter ein einheitliches Layout zu stellen. SAP R/3 unterstützt zurzeit die Verwendung eines farbigen Designs, oder dem Standard Windows Design wie es in älteren Versionen von SAP (vor Release 4.6) verwendet wurde.


      Bild1
      Abb.: 5.1

    2. Farbschemas

      Farbschemas ermöglichen einem Benutzer die Farbeinstellungen der Benutzeroberfläche auf seine persönlichen Bedürfnisse anzupassen. Der Benutzer kann die Farben der Benutzeroberfläche beliebig anpassen und die Einstellungen gegebenenfalls speichern um zwischen verschiedenen Farbschemata wechseln zu können.

      Bild2
      Abb.: 5.2

    3. Anzeigeoptionen

      Unter Anzeigeoptionen versteht man eine Vielzahl von Einstellungsmöglichkeiten um das Verhalten oder die Art d. Anzeige verschiedenster Dialogelemente einstellen zu können. In SAP R/3 befinden sich darunter Einstellungen wie bspw.

      - wie Quickinfos angezeigt werden
      - wie Systemmeldungen (Fehlermeldungen) angezeigt werden
      - das Cursorverhalten
      usw.

    4. Verknüpfungen erstellen

      SAP R/3 bietet unter anderem die Möglichkeit Verknüpfungen für Transaktionen, Berichte und Systemkommandos zu erstellen. Unter Verknüpfung ist damit durchaus eine herkömmliche Verknüpfung wie man sie für Windowsprogramme gewohnt ist zu verstehen. Die Verknüpfungen können bspw. auf dem Desktop d. Betriebssystems abgelegt werden und ermöglichen dort das schnellere ausführen von Transaktionen udgl. ohne die SAP Oberfläche vorher starten zu müssen. Im Zusammenhang mit diesen Verknüpfungen ist es unter SAP notwendig, noch zusätzliche  Informationen wie den Mandanten, Benutzername udg. anzugeben (siehe Abb.: 5.3). Für genauere Informationen zur Erstellung von Verknüpfungen wird auf die SAP Hilfe verwiesen.

      Bild3
      Abb.: 5.3

[zurück zur letzten Seite] [zurück nach oben]

[6] Probleme des Customizings

Folgende Hauptprobleme stellen sich u.a., wenn ERP-Systeme an unternehmensspezifische Gegebenheiten angepasst werden müssen (vgl. Niedereichholz/Reske 2005, S. 76ff.):

Analyse und Offenlegung der Unternehmensstruktur

Um ein Standard-ERP-System an ein Unternehmen anpassen zu können bedarf es ab einer gewissen Unternehmensgröße eines hohen zeitlichen und personellen Aufwands. Dazu werden oft unternehmensfremde Berater und personelle Ressourcen kurzfristig engagiert, um dem Ziel einer schnellen und effektiven ERP-System-Einführung gerecht zu werden. Diesem Personenkreis müssen Unternehmensdetails bekannt gegeben werden, die ein erhebliche Maß an Vertrauen voraussetzen (gegebenenfalls lassen sich Stillschweigeabkommen schließen).

Fehlende personelle Ressourcen zur Systemanpassung

Um Customizing im Unternehmen optimal durchführen zu können benötigt man, wie bereits im vorhergehenden Punkt erwähnt, entsprechend geschultes bzw. spezialisiertes Personal. Die personellen Ressourcen für das Unternehmen zu gewinnen stellt nicht selten ein Problem dar, welches oft nur verbunden mit viel Aufwand und Kosten zu lösen ist.

Hohe Kosten

Ein nicht zu verachtender Faktor sind auch die beträchtlichen Kosten einer ERP-System-Anpassung. Auf diese finanziell schwer zu kalkulierene Belastung sollte sich jedes weitsichtige Unternehmen rechtzeitig einstellen. Die vielschichtigen Kosten für weitere Anpassungungen im Laufe der Nutzung dürfen nicht ausser acht gelassen werden.

Akzeptanzschwierigkeiten

Durch das Refactoring des Unternehmensworkflows und die daraus resultierende Reorganisation desselben wird oft tiefgreifend in langjährig gewachsene Strukturen eingegriffen. Dies führt zu nicht zu unterschätzenden Kosten. Kurzfristig muss auch mit einer sinkenden Produktivität gerechnet werden. Bei einer gelungenen Anpassung des Systems an die Gegebenheiten des Unternehmens lassen sich diese allerdings innerhalb kürzester Zeit wieder vielfach wettmachen und resultieren in einer sich durchaus auch positiv auf die jeweilige Unternehmung auswirkende Mitarbeitermotivation.

[zurück zur letzten Seite] [zurück nach oben]

[7] Literaturquellen

Bücher

Abts, Dietmar/Mülder, Wilhelm (2001): Grundkurs Wirtschaftsinformatik.
Eine kompakte und praxisorientierte Einführung, 3. überarb. Aufl., Braunschweig, Wiesbaden: Vieweg

Gronau, Norbert (1999): Management von Produktion und Logistik, 3. überarb. Aufl., München, Wien: Oldenbourg.

Niedereichholz, Joachim/Reske, Jens (2005): Probleme bei derEinführung von Standardsoftware, in: Kohnke, Oliver/Bungard, Walter (Hrsg.), SAP -Einführung mit Change Management. Konzepte, Erfahrungen und Gestaltungsempfehlungen, Wiesbaden: Fachverlag, S. 76-85.

Zeitschriften

Björn, Lorenz (2005): Komplettlösungen für Unternehmen, in: Business&IT, Heft 12/2005, S. 18-19.

Internetquellen

SAP -Bibliothek - R/3 Customizing bei der Systemeinführung

SAP -Bibliothek – R/3 Konfiguration des GUI

Informationsverarbeitung 2